Kreislaufwirtschaft

Wir denken und handeln im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Bedeutet für uns, bei Produktentwicklungen nur auf erneuerbare, recycelte und/oder biologisch abbaubare Rohstoffe zu setzen. Was einfach klingt, ist eine enorme Herausforderung. Denn nicht nur Rohstoffe einzelner Produktbestandteile sollen diese Kriterien erfüllen. Das komplette Produkt – vom Design bis zur Wiederverwertung – wird neu gedacht und für die Kreislaufwirtschaft konzipiert. Unser Ziel ist minimaler Abfall bei maximaler Nutzungsdauer der Rohstoffe.

Wir drehen uns bewusst im Kreis​
"Kreislaufwirtschaft bedeutet weitaus mehr als Abfallreduzierung und mehr Recycling. Es beschreibt einen neuen Ansatz zu Design und Entwicklung von Produkten und ganz allgemein eine neue Art des Denkens über unsere wirtschaftliche Tätigkeit."​

In Kreisläufen denken​

Die Kreislaufwirtschaft steht für ein geschlossenes System, das den Einsatz von Ressourceninput und die Entstehung von Abfall, Verschmutzung und CO-Emissionen minimiert. Alle „Abfälle“ sollen wieder in den Kreislauf aufgenommen und als „Nährstoff“ oder „Input“ für einen anderen Prozess verwendet werden: entweder als Nebenprodukt, wiedergewonnene Ressource für einen anderen industriellen Prozess oder als regenerative Ressourcen für die Natur (z.B. Kompost).​

Was ist das Problem?

Über Jahrzehnte wurde Kleidung so optimiert, dass sie möglichst effizient hergestellt werden kann. Dies hat dazu geführt, dass die Wiederverwertung von Kleidung vernachlässigt wurde und heutige Kleidung aus einem bunten Mix an Materialien zusammengesetzt ist. Bestehen Produkte aus verschiedenen Materialien, müssen diese beim Recycling erst aufwendig voneinander getrennt werden. Dies erschwert den gesamten Recycling-Prozess und macht diesen so nicht lohnenswert. Mit dem Resultat, dass nur ca. 1% aller Kleidungsstücke zu neuer Kleidung recycelt werden!

Technisch & biologisch​

Im Modell der Kreislaufwirtschaft wird zwischen dem biologischen und technischen Kreislauf unterschieden. Im biologischen Kreislauf sind Lebensmittel und biologisch basierte Materialien (z.B. Naturfasern) so konzipiert, dass sie durch biologischen Abbau wieder in das System zurückgeführt werden. Diese Kreisläufe regenerieren lebende Systeme wie den Boden, die wiederum erneuerbare Ressourcen für die Wirtschaft bereitstellen. Technische Kreisläufe dienen der Rückgewinnung und Wiederherstellung von Produkten, Komponenten und Materialien durch Wiederverwendung, Reparatur, Wiederaufarbeitung oder Recycling.

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Recycling ist eine der grössten Herausforderungen bei Textilien. Derzeit werden nur 1% aller Kleidungsstücke zu neuer Kleidung recycelt. 1%!!​

Was machen wir dafür?​

Von der Auswahl des Rohmaterials, dem Produktdesign, der Verarbeitung bis zum Lebensende eines Produktes - alles wird betrachtet. Folgende Prinzipien sind dabei zentral für uns:

- Erneuerbare und umweltschonende Rohmaterialien, die schneller und ungiftig biologisch abbaubar sind.

- Reine Materialien (Monomaterial) und sinnvoll trennbare Materialkombinationen. Unnötige Materialmixe und -verunreinigungen werden vermieden, um die Recyclingfähigkeit zu gewährleisten.

Die Innovation der Einfachheit​

Wir setzen wann immer möglich und funktional sinnvoll auf ein Monomaterial-Konzept: Alle Komponenten – von Stoffen bis zu Details wie Nähgarn oder Waschetikett – bestehen aus ein und demselben Rohmaterial.  Dies macht uns in gewissen Segmenten zu Pionieren. Ergibt eine Monomaterial-Konstruktion keinen Sinn, kombinieren wir Materialien, die möglichst einfach miteinander recycelt werden können und in jedem Fall bestmöglich biologisch abbaubar sind.

Biologisch abbaubar

Falls eines unserer Produkte aus irgendeinem Grund je in die Natur gelangt, sollte es die Flora und Fauna möglichst wenig beeinflussen. Deshalb achten
wir bei der Auswahl von Rohmaterialen darauf, dass sich diese möglichst rasch
und mit geringstmöglichem Einfluss auf die Umwelt abbauen können.​

Biologisch abbaubar ≠ Kompostierbar​

Auch wenn bei uns oft von biologischer Abbaubarkeit die Rede ist, Kleidung gehört nicht in die Natur. Zudem besteht ein erheblicher Unterschied zur oftmals gleichgesetzten Kompostierbarkeit. Unsere Kleidungsstücke zersetzen sich nicht einfach, wenn man sie im Garten verbuddelt. Aber sie hinterlassen keine schädlichen Stoffe in der Natur, wenn sie sich unter den richtigen Bedingungen zersetzen können und dies ist das Mindestkriterium, das wir an all unsere Kleidungsstücke stellen. 

Möchtest du noch mehr über Kreislaufwirtschaft und unseren Ansatz erfahren? Dann schau auch in unserem Blog nach oder nimm gerne direkt Kontakt mit uns auf.​

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